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Basis-Wissen über Afrohaarpflege Teil 2

Falls du den Teil 1  rund um Afrohaare noch nicht gelesen hast, solltest du dies unbedingt vorab noch tun, da das Wissen und auch die Pflegeschritte aufeinander aufbauen.

Wenn wir jetzt vom Wissensstand, den Haartypen abgedeckt haben, was genau wie die Feststellug der Porosität, zum Basiswissen gehört, können wir un jetzt die Porosität der Haare anschauen.

Was genau ist die Porosität im Zusammenhang mit Haaren?

Stell dir das so vor, deine Haar wirken zwar auf den ersten Blick glatt, also könnte meinen, die Oberfläche, auch Schuppenschcht genannt, sei glatt, dem ist aber nicht so.

Wäre das der Fall, wäre das Haar nicht in der Lage Feuchtigkeit aufzunehmen, zu speichern und auch wieder abzugeben.

Will man sich das Ganze also einmal bildlich vorstellen, stellt man sich am besten einen Tannenzapfen vor, der entweder geschlossen, halb geöffnet oder aber auch komplett geöffnet ist.

Was hat das jetzt mit der Pflege und Produktauswahl für deine Haare zu tun?

Nehmen wir mal an, es handelt sich glattes, europäisches oder asiatisches Haar, dann kann man davon ausgehen, dass das Haar eher leichtere Produkte braucht, also weniger Öl-haltige Produkte braucht, das liegt zum einen an der Anatomie der Haare aber auch an der Porosität, also an der Fähigkeit der Haare Feuchtigkeit etc. aufzunehmen und zu speichern.

Überträgt man das Ganze jetzt auf Afrohaare(welche Haartypen es gibt, solltest du in Teil 1 nachlesen), sieht man bereits rein optisch einen großen Unterschied.

Zum einem unterscheidet es sich in der Größe der Locken, dem Volumen und die Art uns Weise wie das Haar fällt.

Ein weiterer Punkt fällt mit Sicherheit auf und zwar die Tatsache, das bei Afrohaaren schneller Frizz entstehen kann, wenn man gewisse Dinge nicht umsetzt. Wobei ich erwähnen muss, das man seine Porosität auch durch diverse Styling-Methoden, Färben und zu viel UV Strahlen, negativ verändern bzw. beeinflussen kann.

Trotzdem kann man sagen, das Afrohaar generell schneller trocken "wirkt" und auch wird.

Das liegt daran, das die gerade erwähnte Schuppenschicht, weiter geöffnet ist, wobei man da zwischen Low-, Medium-, High Porosity unterscheidet.

Man kann sich versuchen zu merken, das je höher die Porosität ist, das Haar entsprechend schneller Feuchtigkeit aufnehmen kann, diese aber genau so schnelle wieder verliert.

Um die Porosität deiner Haare genau zu definieren, kannst du folgendes tun....

Wähle dafür am besten deinen Wash Day, zieh dein übliches Programm durch und dann schau wie lange deine Haare brauchen, bis sie komplett trocken sind.

Trocknen deine Haare innerhalb 1 bis 2 Stunden, hast du wahrscheinlich High-Porosity in Bezug auf deine Haare.

Dauert es über 2-3 Stunden, fallen deine Haare in die Kategorie Medium-Porosity und alles da drüber ist Low-Porosity.

Während meiner Zusammenarbeit mit bereits sehr vielen Menschen, habe ich festgestellt, dass Afrohaare und auch Locken mit hoher Wahrscheinlichkeit unter High-,oder Medium-Porosity fallen und entsprechend bei der Auswahl der Produkte, darauf geachtet werden muss, dass die Produkte zum einen schwerer und öl-haltiger sind, wobei man dabei auch zwischen Typ 3 und Typ 4 Haaren unterscheiden muss.

Gehen wir jetzt man von Typ 3 Haar, mit einer Medium-Porosity aus, dann würde das bedeuten, dass das Haar langsamer trocknet, und wegen der leicht geöffneten Schuppenschicht auch mehr im Nachhinein wieder mehr Feuchtigkeit braucht.

Mit meiner Arbeit direkt am und mit den Frauen, Kindern und Männern, will ich erreichen, das möglichst wenig "Refreshed" werden muss.

Wie kann man diesen Zustand errreichen?

Zum einen, kann man auch an diesem Punkt noch von einer individuellen Haarberatung profitieren oder aber man tastet sich langsam an die Produkte heran, wobei man im Idealfall, mit einem pflegenden Spray, welches Shea Butter, Kokosöl oder andere Öle und feuchitgkeitsspennde Substanzen enthält.

Nach der Anwendung schaut man sich an, was mit den Haaren passiert, was wird noch benötigt?

Kann das Haar das Produkt gut aufnehmen und speichern?

Erst dann empfehle ich, sich an Leave-in-Conditoner in Lotion oder Creme Konsistenz zu versuchen, den gerade am Anfang kann man häufig noch nicht so gut einschätzen, wie viel Produkt man für die Partien bzw. das Ganze Haar braucht.

Wie kann man also das "refreshen" hinauszögern?

Stichwort "Deep-Conditoning", Co-Washing und Hotoil-Treatment

Hier werde ich kurz auf Co-washing eingehen, da man ohnenhin am Wash Day bereits einen Conditioner(Spülung) verwendet, erstmal also keine weitere Anschaffung in Sachne Produkte, Haartools notwendig ist.

Was bedeutet Co-washing und wie häufig macht man es?

Das Wort bedeutet Conditioner Washing, man benutzt anstelle eines Schampoos somit einen Conditioner um damit die Haare zu waschen.

Keine Sorge, auch Conditioner in Kombination mit Wasser reinigt das Haar.

Ein weiterer Vorteil ist, dass das Haar nicht mehr aufquilt, wodurch das Haar Jedesmal an Feuchtigkeit verliert.

Es bleibt also Größten teil geschlossen, da der Conditioner auch als Schutzbarriere fungiert, 

Kleiner Tipp an dieser Stelle....am besten benutzt du eher kühleres Wasser zu ausspüllen, wobei es auch nicht so wichtig ist, den Conditioner komplett rauszuwaschen, ein wenig davon im Haar, schadet im Gegenteil.

So jetzt hast du erstmal genug neues Wissen, im Teil 3 geht es schon bald weiter.

Schreib mir gerne ein Kommentar oder deine Frage/n und ich wünsche dir erstmal viel Spass beim ausprobieren.

Hier findest du die Preisliste für die Individuelle Haarberatung, falls du den Weg deiner Natural-Hair-Journey, mit meiner unterstützung gehen möchtest.

 

 

 

Bildquelle: Shutterstock

 

 

 

 

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